Fragen zum EN-Forum

Die Erlanger Nachrichten veranstaltet am 18. Februar ein Forum zur StUB. Da die Tickets bereits nach kurzer Zeit weg waren, wurde angeboten, dass man Fragen via Mail oder Fax (das gibt es noch?) senden kann.

Hier einige Fragen, die sich an Herrn Janik wenden sollen.

„Die Befürworter sagen, daß nach der Planung eine Bürgerbefragung
vorgenommen werden soll, damit dieser dann mit den konkreten
Fakten ein Urteil fällen kann.
In welcher Form wird dies geschehen und wie verbindlich ist es,
dass tatsächlich eine Bürgerbefragung im Sinne eines Bürgerentscheides
statt findet wird?“

„Die Verbandssatzung des Zweckverbandes weist Erlangen 63% aller
nicht bezuschussten Kosten zu. Bei der Stimmverteilung im Verband
hat Erlangen jedoch nur eine Drittel der Stimmenverteilung inne.
Wurde hier schlecht gehandelt und die Stadt Erlangen über den Tisch
gezogen?“

„Ein Austritt aus dem Zweckverband kann nur aus wichtigen Grund
erfolgen. Eine Bürgerbefragung ist in der Satzung des Zweckverbands
jedoch nicht vorgesehen. Ist eine Bürgerbefragung oder eine
Entscheidung des Stadtrates überhaupt noch legetimiert, in
Sachen der StUB eine Notbremse zu ziehen? „

„Die Verkehrsprobleme im Norden und Osten der Stadt werden durch
den Bau der Straßenbahn nach Nürnberg nicht behoben.
Der abschlägige Entschluss des Kreises zur StUB ändert nichts an
der Verpflichtung dieses Probleme zu beheben. Insbesondere
die Verkehrsprobleme zwischen Buckenhof und Uttenreuth verlangen
nach einer Lösung. Was gedenkt die Stadt hier zu unternehmen?
Ist die Konzentration signifikanter Finanzmittel für die
Anbindung von Nürnberg und Herzogenaurach fair oder geht dies
nicht zu Lasten von Pendlern aus dem Norden und Osten?“

„Siemens plant den Bau von 5000 zusätzlichen Parkplätzen im
neuen Siemens Campus. Auch die Universität plant den Bau von 4
Parkhäusern im Südgelände. Dies erhöht die Attraktivität
mit dem Auto zur Arbeit zu kommen deutlich. Warum denken Sie,
sollte jemand an der B4 aus der Strassenbahn aussteigen um
von dort nochmal 10-20 Minuten gehen zu müssen, um
zu seinen Arbeitsplatz an der naturwissenschaftlichen Fakultät
oder auf der anderen Seite der Techfak zu kommen?“

„Es gibt ein sehr schönes Bild von einer Strassenbahn vor den
Arcaden. Die SPD nutzt es auch auf ihren Informationen.
Dort ist jedoch keine Strasse und keine Autos mehr zu sehen.
Wollen Sie, daß mit der Strassenbahn an der Stelle die
Henkestrasse von Ost nach West an den Arcaden für Autos gesperrt
wird?“

„Erlangen ist eine Fahrradstadt. Die Gefahr von Radfahrern
durch die Schienen ist unbestritten und oft thematisiert wurden.
Welche finanzielle Haftung übernimmt die Stadt selbst für Unfälle
auf gemeinsam genutzten Wegen? Beispielsweie bei einer
Führung durch den verkehrsberuhigten Teil der Nürnberger Strasse.“

„Herr Janik, sehen Sie Erlangen als Vorort von Nürnberg?“